Der WLO Beirat

Der Beirat unterstützt WirLernenOnline (WLO) in der Entscheidungsfindung und begleitet konstruktiv-kritisch die Weiterentwicklung des Projekts. WirLernenOnline als ein Projekt der Open-Education und Open-Community verfolgt damit einen partizipativen Ansatz zur Einbettung der Nutzenden und externer Fachexpertise.

Die Mission

Der Beirat unterstützt WirLernenOnline (WLO) in der Entscheidungsfindung und begleitet konstruktiv-kritisch die Weiterentwicklung des Projekts. Er gibt Feedback, um die Suchmaschine, deren Inhalte und Tools für die Zielgruppen weiterzuentwickeln und zu verbessern. WirLernenOnline als ein Projekt der Open-Education- und Open-Community verfolgt damit einen partizipativen Ansatz zur Einbettung der Nutzenden und externer Fachexpertise.

Themenschwerpunkte in der Arbeit des Beirats sind die Öffnung von Bildung und Technologie, sowie Ansätze zu zeitgemäßer Bildung aus Sicht einer Vielfalt von Akteur*innen aus der Bildungslandschaft. Durch die verschiedenen Sichtweisen können Perspektiven eröffnet werden, die in moderierter Art und Weise auf der höchsten Projektebene von WLO und bei weiteren konkreten Projekten der Community mit einfließen.

Alle Projektebenen, von den Fachredaktionen über die Projektteams bis hin zur Projektleitung, können Themen in den Beirat einbringen. Die Aufgabe des Beirats ist es, als unabhängiges Gremium die Projektteams bei ihrer Entscheidungsfindung bezüglich strategischer Fragen durch Beratung zu unterstützen, die Qualität von WLO zu sichern und das Projekt kontinuierlich zu begleiten.

Zusammensetzung und Arbeitsweise

Der Beirat wird von WirLernenOnline und dem Bündnis Freie Bildung berufen. Er setzt sich dabei aus einer Vielzahl von Bildungsakteur*innen zusammen. Ganz im Sinne von zeitgemäßer Bildung ist es wichtig, dass die einzelnen Akteur*innen ihre Perspektiven, Meinungen und Ratschläge engagiert einbringen.

Die Mitglieder des Beirats sind gut vernetzt, wobei ein multiperspektiver Ansatz das gegenseitige Verständnis födert. Alle Mitglieder sind gleichberechtigt und haben die Möglichkeit, ihre Perspektiven frei zu äußern.

Um fortlaufende Offenheit zu gewährleisten, kann das Gremium Sachverständige zu den Sitzungen einladen. Die Einladung dient dem Perspektiven- und Expertisen-Gewinn und setzt einen gemeinsamen Kenntnisstand voraus.

Zu dem Kreis der Sachverständigen zählen neben Expert*innen aus der Bildungspraxis auch politische Interessenvertreter*innen und zivilgesellschaftliche Akteur*innen. Der Beirat trifft sich zweimal jährlich. Dabei basieren die Beschlüsse des Beirats auf dem Konsent-Prinzip. Konsent bedeutet, dass kein Mitglied einen schwerwiegenden und begründeten Einwand hat.

Besetzung des Beirats

Dr. Nadine Anskeit
ZUM e.V.

Nadine Anskeit ist Juniorprofessorin für Deutsche Sprache und ihre Didaktik an der Pädagogischen Hochschule Karlsruhe. Ihre Forschungsschwerpunkte liegen u.a. im Bereich der Sprach- und Mediendidaktik. Außerdem ist sie Mitglied im Vorstand der Zentrale für Unterrichtsmedien im Internet e.V. und leitet das internationale Weiterbildungsprojekt „Themenreihe: Deutsch digital“ für Lehrkräfte aus Mittel- und Südosteuropa.

 

Amanda Blizniak
SV Bildungswerk

Felix Stephanowitz
SV Bildungswerk

“Zeitgemäße Bildung ist für mich dabei eine Schule, in der die Schüler*innen wissen, für was sie Lernen, das gern tun und dabei unterstützt werden.”

Meine Name ist Felix Stephanowitz und bin Schüler eines Spandauer Gymnasiums. Seit 2018 Engagiere ich mich jetzt in der SV und vertrete dort meine Mitschüler*innen. Wichtig ist mir besonders das individuelle Fördern statt dem verallgemeinerndem Fordern von Schüler*innen. Mehr Lehrpersonal, Digitalisierung und alternative Lern,- und Schulkonzepte sind dabei im Einzelnen nicht die Lösung, sondern ein Teil des Ziels, das Schule erreichen muss, individuelles Fördern zu erreichen.

Jacob Chammon
Forum Bildung Digitalisierung

“Zeitgemäße Bildung ist für mich, wenn Schüler:innen vernetzter, ortsunabhängiger, projektorientierter, individualisierter und digitaler lernen!”

Jacob Chammon ist seit 1. April 2020 geschäftsführender Vorstand des Forum Bildung Digitalisierung. Er war Schulleiter der Deutsch Skandinavischen Gemeinschaftsschule in Berlin und hat dort den Entwicklungsprozess zu einer digitalen Schule erfolgreich gestaltet. Dabei konnte er auf seine Erfahrungen aus Dänemark zurückgreifen, wo er als Berater und Coach für Schulleitungen und Schulverwaltungen tätig war. Als ausgebildeter Lehrer hat er zudem zahlreiche didaktische Bücher und Unterrichtsmaterialien veröffentlicht. Beim Forum Bildung Digitalisierung verantwortete er zuvor seit 1. Oktober 2019 als Produkt- und Projektmanager die Angebote für Schulen.

Foto: Phil Dera / CC BY 4.0

Alexander Schwedt
Bundeselternrat

Jöran Muuß-Merholz
Agentur J&K

“Zeitgemäße Bildung ist für mich ein Lernen,  bei dem immer auch das Empowerment der Lernenden als Zielsetzung mitgedacht wird.”

Jöran Muuß-Merholz ist ein Diplom-Pädagoge mit Schwerpunkt auf moderne Formen des Lernens und auf neue Formen von Medien. Ein Schwerpunkt der Arbeit von Jöran und seiner Agentur J&K liegt im Bereich Offenheit und Open Educational Resources (OER). Dazu gehören insbesondere die seit 2012 stattfindenden OERcamps.

Nele Hirsch
eBildungslabor

“Zeitgemäße Bildung geht von den Lernenden aus, ist erkundend und kollaborativ.”

Nele Hirsch ist Bildungswissenschaftlerin und arbeitet im eBildungslabor – einer von ihr gegründeten Initiative zur Unterstützung zeitgemäßer Bildung. Sie arbeitet dort nach einem Geschäftsmodell des Teilens. So erlebt sie immer wieder ganz praktisch, dass Offenheit in der Bildung für alle Beteiligte Vorteile hat und Lehren und Lernen besser macht.

Prof. Dr. Frank J. Müller
Universität Bremen für inklusive Pädagogik

“Zeitgemäße Bildung bedeutet für mich (in Anlehnung an Georg Feuser), dass Lehrende alle Schüler_innen unterstützen auf ihrem Niveau, an einem gemeinsamen Gegenstand kooperativ mit anderen zu spielen, zu lernen und zu arbeiten. Digitale Medien sind dabei eine Form der Unterstützung.”

Prof. Dr. Frank J. Müller, Juniorprofessor an der Universität Bremen für inklusive Pädagogik mit den Schwerpunkten Geistige Entwicklung und Lernen.

Er arbeitet zu Unterstützungsmöglichkeiten für Lehrkräfte in heterogenen Lerngruppen durch inklusive Open Educational Resources und zu OER für die Lehrer_innenbildung.

Foto: cc-by lt.org – Sebastian Neumann

Dr. Friederike von Gross
GMK

“Zeitgemäß ist Bildung ist für mich, wenn sie eine ganzheitliche Medienbildung beinhaltet, die soziale, kulturelle, politische, kreative und kritische Aspekte im Sinne einer Persönlichkeitsbildung von Kindern und Jugendlichen umfasst.”

Dr. Friederike von Gross ist Erziehungswissenschaftlerin und seit vielen Jahre in Wissenschaft und Praxis der Medienbildung aktiv. Sie lehrte und forschte an der Universität Bielefeld bevor sie als Geschäftsführerin in die Gesellschaft für Medienpädagogik und Kommunikationskultur (GMK) wechselte.

Dr. Daniel Otto
Learning Lab Universität Duisburg-Essen

"Zeitgemäße Bildung ist für mich, stets kritisch zu hinterfragen."

Daniel Otto arbeitet als Postdoktorand am Learning Lab der Universität Duisburg Essen. Seine aktuellen Forschungsschwerpunkte liegen auf Open Educational Resources (OER) und verteilten Lerninfrastrukturen.

Mechthild Wiesmann
Zentrum für LehrerInnenbildung

“Zeitgemäße Bildung ist für mich eine aus einem agilen Mindset entwickelte (Um-)Gestaltung von hybriden Lernsettings, die starke Beziehungen zwischen Lehrkraft und Lernenden durch eine Mischung aus asychronem und synchronem Lernen, Kollaboration, Selbstständigkeit, Feedback in allen Facetten und lernzielorientiert eingesetzter Technik fördert.”

Meggi Wiesmann ist Mitarbeiterin in der AG Digitale Lehre im Zentrum für LehrerInnenbildung der Universität zu Köln (ZfL Köln) und seit Gründung des Universitätsverbund digiLL 2016 in der Entwicklung von kosten- und zugangsfreien OER-Lernmodulen zur Förderung der digitalisierungsbezogenen, mediendidaktischen und -pädagogischen Kompetenzen der Lehramtsstudierenden, Lehrenden im Vorbereitungsdienst, ausgebildeten Lehrer/-innen und Dozierenden aktiv. Zuvor war sie 15 Jahre in der freien Wirtschaft bei Medienagenturen, Großkonzernen und kleineren Unternehmen als konzeptionelle, inhaltliche und technische Entwicklerin von Lernmodulen und anderen -materialien tätig.

Als ausgebildete Grundschullehrerin unterstützt sie im ZfL Köln zudem das Schulnetzwerk als Expertin zu digitalem/hybridem Unterrichten und gestaltet als Referentin und Organisatorin mit ihren Erfahrungen aus der freien Wirtschaft, der digitalen Lehre, ihren Schulerfahrungen sowie ihren Kenntnissen aus der Hochschuldidaktik Lehrer*innenfortbildungen, Netzwerktreffen und Inputvorträge.

Ronny Röwert
digital learning lab

“Zeitgemäße Bildung ist für mich, wenn sich bei Lernenden die verfügbaren sowie neuen Potentiale einer offenen, gerechten und inklusiven Gestaltung von Bildung entfalten.”

Ronny Röwert ist Wissenschaftlicher Mitarbeiter am Institut für Technische Bildung und Hochschuldidaktik der TU Hamburg und koordiniert dort das Kompetenzzentrum digital.learning.lab. Er forscht und lehrt zu Digital- sowie Offenheitspraktiken sowie Wirkungsorientierung in Bildungs- und Wissenschaftskontexten.

Susanne Grimm
BIBB

Dr. Peter Brandt
DIE

“Zeitgemäße Bildung ist für mich das Rüstzeug für ein gutes Leben in mehr oder weniger merkwürdigen Zeiten.”

Dr. Peter Brandt beobachtet das Weiterbildungsgeschehen in Deutschland seit fast zwei Jahrzehnten. Im Deutschen Institut für Erwachsenenbildung – Leibniz-Zentrum für Lebenslanges Lernen leitet er die Abteilung Wissenstransfer und setzt sich dort für die Verbreitung des OER-Gedankens in der Weiterbildung ein.

Foto: DIE / Marco Rothbrust

Matthias Kostrzewa Universitätsverbund digiLL

“Zeitgemäße Bildung bedeutet für mich eine neue Bildungskultur, die durch Vernetzung, Zusammenarbeit und eine Fokussierung auf die Lernenden geprägt ist. Open Educational Resources sind in diesem Zusammenhang eine der Grundlagen, die diese neue Kultur ermöglichen. Dabei machen sie die Potentiale der Digitalität sichtbar und ermöglichen eine gemeinsame Gestaltung von Lernprozessen zwischen Lernenden, Lehrenden und Gesellschaft.”

Matthias Kostrzewa ist Digitalisierungsbeauftragter für die Lehrerbildung an der Ruhr-Universität Bochum. Er ist Mitgründer verschiedener OER-Projekte, u.a. des Universitätsverbundes für digitales Lehren und Lernen in der Lehrer/-innenbildung (digiLL) sowie der Plattform OpenRUB. Zuvor studierte er Mathematik und Erziehungswissenschaft auf Lehramt und spezialisierte sich bereits im Studium im Bereich Digitalisierung im Kontext Bildung und Lernen. Nebenberuflich ist er als freier Medienberater für Schulen und Bildungseinrichtungen tätig.

Twitter: @matkost04

Foto: CC BY 4.0 Stefanie Schön

 

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